LERNORTE

STADT-LAND-ERLEBEN
ALLGEMEIN
Kurzinfo Räume sind nicht nur Kulisse. Menschen und Räume bedingen sich gegenseitig. Wir gestalten unsere Umgebung – und gleichzeitig prägen Orte unsere Wahrnehmung, unser Verhalten, unsere Werte und Lernprozesse. Lernen findet nicht nur in Unterrichtsräumen statt – die Welt selbst ist ein vielfältiger und lebendiger Lernort. Menschen und Räume bedingen sich gegenseitig. Kein Ort in diesem Land wurde nicht vom Menschen verändert oder beeinflusst. Wir gestalten unsere Umgebung – und gleichzeitig prägen Orte unsere Wahrnehmung, unser Verhalten, unsere Weltanschauung und unsere Lernprozesse.
Wie Räume auf Menschen wirken Räume beeinflussen Emotionen und Wohlbefinden. Manche wirken beruhigend, andere anregend. Öffentliche Räume fördern Begegnungen, Kommunikation und Gemeinschaft. Räume können soziale Barrieren abbauen, aber zugleich auch Barrieren darstellen. Orte und Landschaften tragen zur Entwicklung einer regionalen Identität bei. Räume verkörpern Geschichte(n), Zusammenhänge und Werte und regen zum Nachdenken und Reflektieren an. Räume und Objekte können durch ihre Gestaltung zum Handeln anregen - zur Bewegung, zum Engagement, zur Interaktion… Gleichzeitig verändern Räume den Menschen, indem sie Emotionen, Werte und Handlungen beeinflussen.
Wie Menschen Räume prägen Die menschliche Prägung von Räumen hinterlassen bleibende Spuren, die über Generationen hinweg auf das Verhalten, die Wahrnehmung und das Zusammenleben der Menschen wirken. Gestaltung von Landschaften durch Landnutzung, Landwirtschaft, Städtebau und Infrastruktur Städte und Dörfer als Ausdruck wirtschaftlicher Entwicklungen, kultureller und gesellschaftlicher Werte. Architektur, Plätze und Denkmäler dokumentieren technischen Fortschritt, ästhetische Vorstellungen und unterschiedliche Machtverhältnisse. Zuschreibung von Erinnerungen und Bedeutungen Einrichtung von Orten des Miteinanders, der Kultur und des Austauschs. Dauerhafte Spuren durch industrielle Entwicklungen, Städtebau, Infrastruktur, Abbau von Ressourcen, Energieproduktion Veränderung, Zerstörung und Entwicklung von Ökosystemen und Landschaften. Gestaltung von barrierefreien Zugängen (z.B. am Strand) und von Barrieren (z.B. Treppen). Von langfristigen Bauvorhaben bis hin zu kurzfristigen Installationen oder Nutzungen - unterschiedliche Konzepte und Ansätze sind Ausdruck sich verändernder Bedürfnisse und Denkweisen.
R Ä U M E M E N S C H E N
Wenn Bildung nun die räumliche Isolation verliert und aktiv den öffentlichen Raum nutzt, entsteht eine offene, lebensnahe und interaktive Lernkultur, die alle Menschen erreichen kann. Unser Beitrag Unsere Entdeckerpfade bieten die Möglichkeit, Räume bewusst wahrzunehmen und wirken zu lassen. Zugleich bieten sie Impulse, Räume zu erhalten oder neu zu gestalten. Nur wer die komplexen Zusammenhänge versteht, kann seine Umwelt wertschätzen und schützen. Quellen / weiterführende Literatur Opaschowski, H. W., 2014, Bildung zwischen Raum und Zeit - In: Schneider, M. (Hrsg.); Pries, M. (Hrsg.): Bildungsräume in Bewegung. Perspektiven aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis: Bielefeld, Bertelsmann Igel, C. (Hrsg.), 2017, Bildungsräume. Proceedings der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft 5. bis 8. September 2017 in Chemnitz: Münster / New York, Waxmann Fuchs, M., 2018, Urbane Bildung. Zur Entwicklung von Subjektivität in der Stadt: URN urn:nbn:de:0111- pedocs-156544 Braun-Wanke, K. (Hrsg.); Wagner, E. (Hrsg.), 2020, Über die Kunst, den Wandel zu gestalten. Kultur Nachhaltigkeit - Bildung: Münster / New York, Waxmann Bergold, R.: Ethische Bildung in der Erwachsenenbildung. Wie und wozu?, 2007, IN: Bergold, R. (Hrsg.); Gisbertz, H. (Hrsg.); Kruip, G. (Hrsg.): Treffpunkt Ethik. Internetbasierte Lernumgebungen für ethische Diskurse.: Bielefeld, Bertelsmann
ÜBER UNS PROJEKTE BILDUNG
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Kurzinfo Räume sind nicht nur Kulisse. Menschen und Räume bedingen sich gegenseitig. Wir gestalten unsere Umgebung – und gleichzeitig prägen Orte unsere Wahrnehmung, unser Verhalten, unsere Werte und Lernprozesse. Lernen findet nicht nur in Unterrichtsräumen statt – die Welt selbst ist ein vielfältiger und lebendiger Lernort. Menschen und Räume bedingen sich gegenseitig. Kein Ort in diesem Land wurde nicht vom Menschen verändert oder beeinflusst. Wir gestalten unsere Umgebung – und gleichzeitig prägen Orte unsere Wahrnehmung, unser Verhalten, unsere Weltanschauung und unsere Lernprozesse.

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Wenn Bildung nun die räumliche Isolation verliert und aktiv den öffentlichen Raum nutzt, entsteht eine offene, lebensnahe und interaktive Lernkultur, die alle Menschen erreichen kann. Unser Beitrag Unsere Entdeckerpfade bieten die Möglichkeit, Räume bewusst wahrzunehmen und wirken zu lassen. Zugleich bieten sie Impulse, Räume zu erhalten oder neu zu gestalten. Nur wer die komplexen Zusammenhänge versteht, kann seine Umwelt wertschätzen und schützen. Quellen / weiterführende Literatur Opaschowski, H. W., 2014, Bildung zwischen Raum und Zeit - In: Schneider, M. (Hrsg.); Pries, M. (Hrsg.): Bildungsräume in Bewegung. Perspektiven aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis: Bielefeld, Bertelsmann Igel, C. (Hrsg.), 2017, Bildungsräume. Proceedings der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft 5. bis 8. September 2017 in Chemnitz: Münster / New York, Waxmann Fuchs, M., 2018, Urbane Bildung. Zur Entwicklung von Subjektivität in der Stadt: URN urn:nbn:de:0111-pedocs-156544 Braun-Wanke, K. (Hrsg.); Wagner, E. (Hrsg.), 2020, Über die Kunst, den Wandel zu gestalten. Kultur Nachhaltigkeit - Bildung: Münster / New York, Waxmann Bergold, R.: Ethische Bildung in der Erwachsenenbildung. Wie und wozu?, 2007, IN: Bergold, R. (Hrsg.); Gisbertz, H. (Hrsg.); Kruip, G. (Hrsg.): Treffpunkt Ethik. Internetbasierte Lernumgebungen für ethische Diskurse.: Bielefeld, Bertelsmann
Wie Räume auf Menschen wirken Räume beeinflussen Emotionen und Wohlbefinden. Manche wirken beruhigend, andere anregend. Öffentliche Räume fördern Begegnungen, Kommunikation und Gemeinschaft. Räume können soziale Barrieren abbauen, aber zugleich auch Barrieren darstellen. Orte und Landschaften tragen zur Entwicklung einer regionalen Identität bei. Räume verkörpern Geschichte(n), Zusammenhänge und Werte und regen zum Nachdenken und Reflektieren an. Räume und Objekte können durch ihre Gestaltung zum Handeln anregen - zur Bewegung, zum Engagement, zur Interaktion… Gleichzeitig verändern Räume den Menschen, indem sie Emotionen, Werte und Handlungen beeinflussen.
Wie Menschen Räume prägen Die menschliche Prägung von Räumen hinterlassen bleibende Spuren, die über Generationen hinweg auf das Verhalten, die Wahrnehmung und das Zusammenleben der Menschen wirken. Gestaltung von Landschaften durch Landnutzung, Landwirtschaft, Städtebau und Infrastruktur Städte und Dörfer als Ausdruck wirtschaftlicher Entwicklungen, kultureller und gesellschaftlicher Werte. Architektur, Plätze und Denkmäler dokumentieren technischen Fortschritt, ästhetische Vorstellungen und unterschiedliche Machtverhältnisse. Zuschreibung von Erinnerungen und Bedeutungen Einrichtung von Orten des Miteinanders, der Kultur und des Austauschs. Dauerhafte Spuren durch industrielle Entwicklungen, Städtebau, Infrastruktur, Abbau von Ressourcen, Energieproduktion Veränderung, Zerstörung und Entwicklung von Ökosystemen und Landschaften. Gestaltung von barrierefreien Zugängen (z.B. am Strand) und von Barrieren (z.B. Treppen). Von langfristigen Bauvorhaben bis hin zu kurzfristigen Installationen oder Nutzungen - unterschiedliche Konzepte und Ansätze sind Ausdruck sich verändernder Bedürfnisse und Denkweisen.
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